Persönlicher Einblick
Nüchtern im Club: Was eine Nacht mir über Zugehörigkeit zeigte
Türcode, Alltagsrassismus, eine ehrliche Frage auf der Toilette und eine winzige Zurückweisung, die mich aus der Bahn warf – eine Nacht in vier Begegnungen.
Der wortlose Dialog
Eine Nacht im Essaim: getanzt, gesehen worden, ohne mich erklären zu müssen. Und die Frage, die mich seitdem begleitet – warum kreist so viel darum, was andere über mich denken?
Der dorsale Zustand: Wenn der Körper auf Erstarrung schaltet
Erstarrung, Erschöpfung, kaum Motivation – die Polyvagal-Theorie hat einen Namen dafür. Über die älteste Notbremse des Nervensystems und den enormen, unsichtbaren Aufwand, aus ihr herauszufinden.
Das Bild, das ich von mir trage
Ich habe mich lange für hässlich gehalten. Das Bild, das ich von mir trage, ist systematisch negativer als das, was von außen sichtbar ist – und diese Lücke ist kein Urteil über mein Aussehen.
Wenn du dein Leiden immer wieder beweisen musst
Krankheit ist die eine Belastung. Die andere ist, sie immer wieder in Formularen, Fristen und Anträgen erklären zu müssen – gegenüber Menschen, die dich nicht kennen.
30 Jahre funktionieren, drei Jahre lernen zu fühlen
Das ist keine Untätigkeit. Das ist enormer Aufwand. Ein Gedanke, den ich mir immer wieder sagen muss, wenn die innere Stimme behauptet, ich würde nichts tun.
Mein Sommer-Muster: Wenn zu viel Licht und zu wenig Schlaf mein Nervensystem kippen lassen
Es hat Jahre gedauert, bis ich den Zusammenhang gesehen habe: Meine schlimmsten Ausnahmezustände passieren nie zufällig. Sie folgen einem Muster.
Warum Erden nicht einfach nur gut tut
Ein ehrlicher Blick auf Dissoziation: Warum es einen Teil von mir gibt, der lieber im Nebel bleibt – und was mich trotzdem zurückholt.
Wer ich bin: Warum es die maskierte Apothekerin gibt
Ich habe Pharmazie studiert und weiß, was Wirkstoffe im Körper machen. Und ich habe jahrelang nicht gewusst, was mit mir selbst los ist. Beides gehört zusammen.
Über mich
Ich habe Pharmazie studiert und approbiert. Ich weiß, wie Wirkstoffe wirken – und ich habe jahrelang nicht gewusst, was mit mir selbst los ist. Ich schreibe hier auf „Neurodivergent leben“ offen und ohne Filter über beides: fachliches Wissen aus der Apotheke und persönliche Erfahrungen mit Neurodivergenz, Dissoziation und dem Weg aus dem Masking heraus – unter gewahrter Anonymität. Mehr dazu in meinem ersten Beitrag. Alle Beiträge ersetzen keine individuelle Beratung – bei gesundheitlichen oder psychischen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Apotheke, Ärztin, Arzt oder Therapiepraxis vor Ort.